Wirtschaftlichkeit steigern durch
Erhöhung des Eigenverbrauchs

Für Besitzer von Photovoltaikanlagen ohne geförderten Einspeisetarif bringt die gezielte Maximierung von Eigenverbrauch einen großen Vorteil.Eigenverbrauchserhöhung

Grundsätzlich versteht man unter Eigenverbrauchsoptimierung möglichst viel des durch die Photovoltaikanlage produzierten Stroms selbst im eigenen Haushalt bzw. Betrieb zu verbrauchen. Dadurch muss weniger teurer Strom aus dem öffentlichen Netz zugekauft werden und die Wirtschaftlichkeit der Anlage lässt sich bedeutend steigern.

Es gibt unterschiedliche Wege den Eigenverbrauchsanteil des produzierten Stroms zu steigern. Einige davon sind hier aufgezählt:

 

Optimale Dimensionierung

Bei der Realisierung von Photovoltaikanlagen achten wir auf eine bedarfsgerechte Dimensionierung. Das heißt wir legen die Leistung der Anlage individuell nach dem Stromverbrauchsverhalten unserer Kunden aus. Dies führt dazu, dass der Ertrag der Photovoltaik-Anlage einen möglichst großen Anteil des Jahresstromverbrauchs abdeckt.

Warmwasserbereitung

Mit Photovoltaik ist es außerdem möglich Warmwasser aufzubereiten. Da in vielen Haushalten bereits ein Warmwasser-Boiler vorhanden ist, existiert gleichzeitig auch bereits ein Speichermedium. Der große Vorteil dieser Methode zur Steigerung von Eigenverbrauch ist, dass überschüssige Energie des Solarstroms, die andernfalls ins Netz eingespeist werden würde, in Form von Warmwasser gespeichert werden kann. Der durch die Photovoltaikanlage produzierte Überschussstrom wird zumeist vergleichsweise niedrig vergütet und kann technisch relativ simpel mittels E-Heizstab in Warmwasser umgewandelt werden.

Smartfox

Smartfox ist ein intelligenter Verbrauchsregler, der überschüssigen Solarstrom zu verschiedenen Verbrauchsgeräten leiten kann.

Er erfasst in Echtzeit die nicht verbrauchte Energiemenge aus der Photovoltaikanlage und versorgt damit individuell definierte Verbraucher im Haushalt. Dadurch wird auch insbesondere der Strom sinnvoll genützt, der ansonsten in das Netz eingespeist werden würde. Beispielsweise schaltet der smartfox die Waschmaschine genau dann ein, wenn zu viel produzierter Strom aus der Photovoltaikanlage verfügbar ist.

Laut Hersteller kann der Eigenverbrauchsanteil auf diese Weise bis auf 90% gesteigert werden.

Solarstromspeicher

Solarstromspeicher eröffnen vollkommen neue Möglichkeiten im Sinne der Unabhängigkeit von Stromanbietern.

In einigen Haushalten fällt der Hauptteil des Stromverbrauch dann an, wenn die Sonne gerade nicht scheint – zum Beispiel in den Abendstunden. Diese Technologie ermöglicht nun den während des Tages produzierten Solarstrom zwischenzuspeichern und in sonnenfreien Zeiten selbst zu verbrauchen.

Mit dem, von der Photovoltaikanlage erzeugten, Strom wird als erstes der aktuelle Stromverbrauch im Haushalt gedeckt. Sobald die Stromproduktion der Anlage den momentanen Bedarf im Haus übersteigt, wird der Solarstromspeicher geladen. Nur wenn der Speicher voll und der Hausstromverbrauch gedeckt ist, wird der überschüssige Strom ins Netz eingespeist. Die Speichergröße sollte so gewählt werden, dass der Haushalt bis zur nächsten Stromproduktion der Photovoltaikanlage möglichst mit gespeichertem Solarstrom versorgt werden kann.

Auf diese Weise können Anlagenbesitzer 24 Stunden am Tag von der Sonne profitieren und so ihren Eigenverbrauch enorm erhöhen.

Genauere Informationen zu Stromspeichern und Details zu verschiedenen Herstellern finden Sie auf unserer Seite „Solarstromspeicher“.